Heute geht es weiter mit der nächsten Folge unseres Newsblogs, der euch über aktuelle Neuerungen und Entwicklungen in der Immobilienwirtschaft informiert.

Das Thema heute ist, das – zu Ostern in Kraft getretene Wachstumschancengesetz und hieraus besonders der Aspekt der Abschreibungsmöglichkeiten für Investitionen im Wohnungsbau.

Der erste Aspekt umfasst dabei die degressive Abschreibung.
Entscheidend für die mögliche Nutzung der degressiven Abschreibung ist bei einem für sich selbst bauenden Investor die Anzeige des Bauantrages – dieser muss im Zeitraum vom 01.10.2023 bis 30.09.2029 erfolgen.

Beim Kauf einer neu fertiggestellten Immobilie ist der Zeitpunkt des Kaufvertrages ausschlaggebend. Dabei muss der Kaufvertrag innerhalb des Zeitraumes vom 01.10.2023 bis 30.09.2029 und gleichzeitig auch im Jahr der Fertigstellung der Immobilie geschlossen werden. Fertiggestellt bedeutet in dem Zusammenhang, dass die Immobilie bewohnbar ist – die Abnahme und die Restarbeiten können dabei noch ausstehend sein.

Neben der möglichen degressiven Abschreibung gibt es die Möglichkeit die bereits bestehende Sonderabschreibung zu kombinieren. Begünstigt werden hierbei neu erbaute Mietwohnungen, die mindestens den Gebäudestandard EH40 aufweisen können. Die Baukostenobergrenze für die mögliche Inanspruchnahme der Sonderabschreibung beträgt 5.200 € pro Quadratmeter und begünstigt sind die Anschaffungs- und Herstellungskosten von 4.000 € pro Quadratmeter.